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Das Insektensterben


Bild "sonstiges:Monarchfalter.jpg"
Der Monarchfalter kurz vor dem Aussterben; ein Wanderfalter
Flugleistung: 4000km

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Das Insektensterben in Deutschland ist nicht mehr wegzudiskutieren. Dazu gibt es zu viele seriöse Studien mittlerweile.
Es geht jetzt um die Deutungshoheit.


Vorgeschichte


Die sogenannte deutsch/dänische Energiewende wurde bekanntlich initiiert, um die Umwelt und das Weltklima zu retten ohne Konsumverzicht der einheimischen Bevölkerung, da die fossilen Energieträger durch Verbrauch irgendwann weg sind. Nebenbei sollten neue Einkommensquellen für die Eliten erschlossen werden, weil mit den fossilen Energieträgern schwindet auch der Profit für die, die sie vermarkten dürfen. Wegen des drohenden Einkommensverlusts hatte man es sehr eilig. Es wurde da etwas davon geheuchelt, dass die Energieerzeugung aus Wind via Propellern "alternativlos" sei und "sauber". Unter "sauber" meinte man, dass Atom- und Kohlestrom "dreckig" seien, weil sie radioaktiven Müll bzw. CO2 produzieren. Propeller-Windmühlen würden angeblich keinen Sondermüll produzieren und der Eingriff in die Natur sei minimal und nur optisch ("Verspargelung der Landschaft" durch die Propeller-Masten). Ein "paar" erschlagene Vögel und Fledermäuse nahm man billigend in Kauf, die erschlagenen Insekten waren nichtmals eine Überlegung wert, da für die meisten Menschen Insekten "Ungeziefer" darstellen.

Bei dieser Augenwischerei haben die "Anthroposophen" an vordester Front mitgemischt. Sie rechtfertigen ihre überteuerten Preise in ihren Bioläden u.a. damit, dass ihr Strom "100% sauberer Naturstrom" sei. Die Businesspläne inklusive EEG-Umlage für den Ausbau der Propeller-Windkraft in Deutschland wurden von der "anthroposophischen" Triodos Bank erstellt, worauf man dort stolz hinweist. Die Turbinen werden in Deutschland von der Firma Siemens hergestellt. Anzumerken ist, dass Peter von Siemens Anthroposoph "erster Klasse" war und sich für die Atomenergie stark machte. So kann man sich die Taschen voll machen, den "Biostrom" für die eingefrorenen Bioerdbeeren locker bezahlen und mit dem Zeigefinger auf die Hausfrau zeigen, die im Winter bei der Konkurrenz Erdbeeren kauft. "Anthroposophen" sind Menschen, die glauben, in den unnötig verschachtelten Bandwurmsätzen eines gewissen Herrn Rudolf Steiner "höheres" Wissen ausfindig machen zu können. Sie zeichnen sich meist durch eine besondere Form der Arroganz aus. Herr Steiner gründete die "Anthroposophen", indem er sie von den "Theosophen" durch provozierten Streit abspaltete, um sich unabrufbar zu machen. Herr Steiner erklärte die Bezahlung von Arbeit als falsch, da Arbeit so zu einer Ware degradiert würde. Das ist gut für Plantagenbesitzer und schlecht für die Pflücker. Geld von Lehrern oder Busfahrern wird von "Anthroposophen" aber problemlos angenommen.

Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, haben es nun die "Umweltschützer" schwer, das Insektensterben in ihr gut/böse Raster einzuordnen. Sie versuchen es natürlich trotzdem, da es sich nicht mehr leugnen lässt, bevor es andere tun und sie die Deutungshoheit verlieren. Die Diskussion findet dann auch nicht in den Massenmedien statt.

Es ist bezeichnend, dass das Insektensterben erst durch einen Krefelder Verein von Hobby-Entomologen in ehrenamtlicher Arbeit nachgewiesen wurde, die dafür keinen Preis, keine Interviews in den Leitmedien, kein Bundesverdienstkreuz bekamen sondern Beleidigungen von wegen "methodischer Mängel" von staatlich bezahlten "Umweltschützern", deren Aufgabe genau das gewesen wäre.


Die Sündenböcke


Schuld soll die nicht "biologisch-dynamische" Landwirtschaft sein, da diese wie auch die "Ökolandwirtschaft" Pflanzenschutzmittel verwendet, die Ökospritzmittel seien hingegen aber "gesund", jene würden aber arbeitsaufwendiger und damit notabene teurer sein, das ist die bewährte Erklärungsstrategie. Insbesondere das Glyphosat soll da die Hauptverantwortung haben. Die Monsanto-Hasser vom BUND werden nicht müde, gegen Glyphosat und Gentechnik zu hetzen. Nun muss man aber wissen, dass Glyphosat von der chemischen Struktur her als ein mildes Gift zu beurteilen ist, dass die Natur selbst auch mit Giften arbeitet, dass die verschiedenen Arten verschieden auf Gifte reagieren, das Insektensterben aber alle Fluginsekten gleichermaßen trifft. Dann wird das Glyphosat seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingesetzt und eine Insektengeneration dauert nicht länger als 12 Monate. D.h. wäre Glyphosat wirklich der Grund für das Insektensterben, hätten die Biologen da schon vor 30 Jahren etwas merken müssen. Das Insektensterben gibt es aber erst seit 15 Jahren und genauso lange gibt es die Propeller-Flut. Der Herbizid-Einsatz ist in den letzten 20 Jahren in der Landwirtschaft aber konstant geblieben und Glyphosat zersetzt sich nach einem Monat. Dann werden auch "nur" 5.000-6.000 Tonnen Glyphosat pro Jahr in Deutschland versprüht. Wenn man das in Relation zu der Menge an Giften setzt, die durch die Industrie und Haushalte in die Natur gelangen, ist das gar nicht die Masse an sich. Das Abbauprodukt AMPA des Glyphosats kommt auch durch die Papier- und Textilindustrie und über Waschmittel in die Natur.
Freilich hat die Firma Monsanto heute ein Interesse daran, dass Glyphosat verboten wird, weil die Patente abgelaufen sind und das jetzt die Inder und Chinesen billiger herstellen.
Die Fluginsekten haben sich im Laufe der Jahrmillionen auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und umgekehrt die Pflanzen auf bestimmte Insekten. Genmais kann es also auch nicht sein, denn Mais ist eine tropische Pflanze, der Bio-Genmais zur Bio-Stromgewinnung könnte es höchstens sein wegen seines Flächenbedarfs, aber Monokulturen kennt man in Deutschland auch schon länger als 15 Jahre.

Beispiel: Hefebakterien stellen aus Zucker Alkohol her. Alkohol ist für Enterokokken giftig. Eine Apfelbäuerin bekommt auf dem Hoffest schon wieder ein Bier eingeschenkt. Sie will es aber nicht trinken und kippt das Bier heimlich an einen Apfelbaum. Eine Nachbarin (Birnenbäuerin) sieht das. Ihr moslemischer Mann will ein paar Äpfel kaufen. Die Birnenbäuerin fragt ihn, ob er keine Angst hätte, da sei schließlich Alkohol drin.

Die NABU gibt an, dass "der Bau von Straßen, Siedlungen, Industrie- und Gewerbegebieten" ebenfalls dazu beiträgt. Die Propeller-Windmühlen mit samt ihren Fundamenten zählt man aber in dem Bericht auf
http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_82519344/dramatisches-insektensterben-in-deutschland-mit-verheerenden-folgen.html
nicht auf, obwohl man meinen Thread zum Thema auf www.natur.de
http://www.natur.de/de/20/comments,1,0,2371.html?action=showDetails
sicher kennt, denn "Natur" ist schließlich das Fachblatt der Umweltschützer und ein Länder-Chef vom BUND meinte, einen Link zu seiner immer gleichen Hetze dort auch platzieren zu müssen. Der Gedanke, die sauberen Propeller-Windmühlen könnten auch nur einer Fliege etwas zu Leide tun, ist tabu, man will das Regierungsprojekt "Energiewende" nicht gefährden, schließlich erhält man anders als die Firma Monsanto Geld vom deutschen Staat und die Firma Monsanto solle doch bitteschön Steuern bezahlen.

Man sammelte über 1 mio. Unterschriften gegen Glyphosat und auf einer der vielen von der Bundesregierung gesponserten Propeller-Propaganda-Seiten greift man die "Bunderegierung" genau nur wegen Glyphosat an:
https://www.windkraft-journal.de/2017/11/28/bienen-und-insektensterben-wird-mit-totalherbizid-von-eu-und-bunderegierung-weiter-betrieben-und-gefoerdert/113348
aber nicht wegen Dicamba, Glufosinat etc., Beweise für die Theorie, dass ein Herbizid in der Natur aber nicht im Labor Bienen tötet, liefert man keine.
Ansonsten mischt man sich als Energieversorger nicht in das den Bauern ureigene Thema Pflanzenschutz ein.

Auf der Homepage der NABU ist folgendes Bild zu sehen:

Veröffentlichte Studie der NABU zum Insektensterben
Bild "sonstiges:Nabu_Studie.gif"

Das ist schon eine Frechheit. Als Maßstab nimmt man eine logarithmische Skalierung. Bei einer logarithmischen Skala ist die Differenz zwischen 100 und 1000 Käfern genauso groß wie zwischen 0,001 und 0,01 Käfern! Es gibt keine Null auf der Skala. Und so lässt sich jede Studie verharmlosen, weil man die Kurve beliebig nach oben schieben kann und sie dann immer flacher wird. Was die vielen Striche und Kreise sollen, wird nicht erklärt. Man will die Deutungshoheit verteidigen!

Die gleiche Studie ohne Logarithmus
Bild "sonstiges:Nabu_clean.png"

Wenn man sich die Mühe macht und die Mittelwerte aus dem Bild der NABU in die normale arithmetische Skala wieder zurückrechnet, dann ergibt sich das obige Bild (ohne Fehlerbalken, da die NABU ihre Statistik nicht erklärt). Wie man sieht, ist seit der "Energiewende" etwas da draußen passiert. Vor 2007 kam die Biomasse in Gramm pro Tag locker über den Wert 2,3 und nur im Jahr 2001 einmal nicht. Nach 2007 genau umgekehrt, ab da kommt der Wert nicht wieder über den Wert 2,3 außer im Jahr 2011. Jetzt muss man wissen, dass die Insektenpopulation von Jahr zu Jahr stärkeren Schwankungen unterworfen ist. Die Balken sagen nichts aus über die Zusammensetzung der Insektenpopulation: Schmetterlinge, Motten, Käfer, Bienen, Ameisen auf Hochzeitsflug, Wespen, Fliegen, Libellen.

Dabei töten Propeller nicht nur Vögel und Fledermäuse direkt durch Schlag, sondern natürlich auch Insekten.

Tote Insekten durch Schlag auf einem Propeller-Flügel
Bild "sonstiges:Insekten_Rotor.jpg"
Das Schwarze sind erschlagene Insekten. Sie mindern übrigens auch die aerodynamische Qualität des Profils, weil die Strömung am Profil schneller abreißt, weswegen das Foto gemacht wurde und nicht aus Mitleid mit der Kreatur. (Bildquelle: RWTH Aachen)

Wie man aus dem Foto leicht folgern kann, sind Insekten sehr wohl in 100m Höhe zu finden.

Halten wir schon einmal fest: die mehrere Kilogramm toter Insekten pro Propeller-Windmühle und Jahr durch Schlag werden von den Umweltschützern bewusst verschwiegen, auch wenn das für bedrohte Insektenarten allein schon das Ende bedeuten kann.

Ein Artikel in dem Wissenschaftsmagazin "Spektrum der Wissenschaft" zu dem Thema listet ebenfalls die Propeller als möglichen Stressfaktor nicht auf. Mein Kommentar zu dem Thema auf
http://www.spektrum.de/kolumne/insektensterben-und-keiner-will-es-gewesen-sein/1484979
wurde vom Administrator ohne Nennung von Gründen gelöscht. Der Kommentar war der einzige, der die Propeller-Windkraftanlagen erwähnte. Nicht sein kann, was nicht sein darf. Mit der Propeller-Windkraft verdienen sich einige eine goldene Nase. Wissenschaft geht aber anders, ohne Unterdrückung von Gegenargumenten aus ideologischen Gründen.


Lesen wir dazu kurz den Abschnitt in dem Skript "Windenergie ist aktiver Umwelt- und Naturschutz" von Armin Keuper (1994): "Das Thema Insekten wird nur kurz gestreift, da wahrscheinlich schon die Anfahrt zum Zählen der Insekten an den Windkraftanlagen zu mehr Insektenopfern führt, als an den Rotorblättern selbst zu finden sind. Zudem wird die kommende Windkraftanlagengeneration Nabenhöhen von 40-50 m haben bei einem Rotordurchmesser von 40 m. Die untere Arbeitsgrenze der Anlagen liegt somit bei 20-30 m. Die meisten Insekten halten sich aber in einer Höhe von 0-30 m auf (6). Damit ist auch der Insektenschlag an Windkraftanlagen nur noch von untergeordneter Bedeutung."
(6) Biologisch-ökologische Begleituntersuchungen zum Bau und Betrieb von Windkraftanlagen. - Böttger, Margret (Mitarb.) u.a.; Vauk, Gottfried (Projektltr.); Norddeutsche Naturschutzakademie (Schneverdingen) (Hrsg.). - Schneverdingen: NNA, 1990. - 124 S. (NNA-Berichte.3/ Sonderheft).



Dann macht man die Stickoxide und den Feinstaub ebenfalls für das Insektensterben verantwortlich. Das dient aber wohl dazu, den Dieselmotor zu verunglimpfen, um die Nachfrage nach Elektroautos anzuheizen, weil das gut für "die Wirtschaft" ist (die Anführungszeichen deshalb, weil mit "Wirtschaft" die Eliten ihren eigenen Profit meinen). Es ist nicht einsehbar, warum Stickoxide kleineren Lebenwesen schädlicher sein sollten als größeren, denn je kleiner ein Tier ist, umso schneller wird es immun gegen Gifte. Immerhin will man herausgefunden haben, dass Feinstaub die Fähigkeit der Fluginsekten mindert, Futter zu finden. Das leuchtet ein. Aber Feinstaub gab es früher noch viel mehr als heute.

Auch die von der Öko-Lobby gerne gestreute Behauptung, das Insektensterben sei ein erstes Anzeichen für den "Klimawandel" Richtung Erderwärmung, ist leicht zu widerlegen. Insekten bevorzugen Wärme. In warmen Sommern gibt es mehr Insekten als in kühleren. Hatte der Winter keinen Frost, gibt es im Sommer mehr Borkenkäfer.

Dann legt der BUND eine Fährte in Richtung Lichtverschmutzung. Wegen den vielen neuen LED-Lampen würden abends Insekten angelockt und um die Lichtquellen schwirren, bis sie an Erschöpfung sterben. Doch so doof, wie der BUND uns glauben machen will, sind Insekten nicht. Wenn es Motten Spaß macht, um Lichtquellen zu tanzen, dann ist das denen ihre Sache. Sterben tun sie davon genauso wenig oder viel wie Mücken beim abendlichen Tanzen. Und das Insektensterben beschränkt sich nicht auf Motten und LED-Lampen ziehen weniger Insekten an als die Neonröhren früher.

Es fehlt eigentlich nur noch die immer wieder beklagte "Impfmüdigkeit" als Grund für das Insektensterben: wegen der immer noch nicht erreichten Impfquote von 100% ist ein Virus...


Neonicotinoide


Die Tabakpflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Diese Familie verdankt ihren Namen dem Umstand, dass ihre Mitglieder ihre Blüten kurz vor Sonnenuntergang öffnen. Bestäubt werden sie von Motten. Zu dieser Familie gehören für den Menschen wichtige Pflanzen wie Kartoffeln, Paprika, Tomaten und auch der Tabak. Nachtschattengewächse sind sehr Alkaloid-reich. Bei Alkaloiden handelt es sich um organische Moleküle, die Stickstoff gebunden haben. Chemisch reagieren sie basisch (also in die entgegengesetzte Richtung von sauer).
Die Tabakpflanze schützt sich vor Befraß durch Insekten mit dem Alkaloid Nicotin. Dieses also insektizid wirksame Alkaloid interessiert die Chemiker. Sie haben das Molekül halogenisiert, d.h. sie haben Chlor-, Fluor- und Brom-Atome an das Nicotin-Grundgerüst drangebaut. Dadurch wird die Chemikalie meist viel giftiger. Der Name für diese neuen Nicotinverbindungen lautet: Neonicotinoide.
Soweit zur Chemie.

Die Chemieindustrie hat festgestellt, dass Pflanzen Neonicotinoide durch ihre Wurzeln und Blätter aufnehmen können, ihnen das nichts macht und sie in ihren Pflanzensäften speichern. Sie sind dann über lange Zeit sicher vor Befraß durch Insekten. Dabei wirken Neonicotinoide unterschiedlich auf die verschiedenen Insektenarten. Schmetterlinge werden durch sie kaum beeinflusst. Wegen den Halogenen Chlor, Fluor, Brom am Molekül dauert es mitunter einige Jahre, bis sie sich abgebaut haben. Durch Auswaschung gelangen die Neonicotinoide ins Grundwasser und dadurch auch in Flüsse und Seen. Dass dieses auch die Insektenpopulationen verringert, die mit der Landwirtschaft nichts zu tun haben, ist klar. D.h. Neonicotinoide sind tatsächlich mit dafür verantwortlich, dass die Insektenpopulationen rückläufig sind. Das mit dem Glyphosat ist ein Ablenkungsmanöver, um mit einem neuen Totalherbizid so weiter machen zu können wie bisher. Jetzt sind die Neonicotinoide aber schon seit über 30 Jahren im Einsatz und es gibt auch noch andere Insektizide. Dann haben die Regierungen bereits Maßnahmen getroffen, den Einsatz von Neonicotinoiden in der Landwirtschaft zu verringern. Man muss sich aber erinnern, dass die Menschen früher in der Landwirtschaft viel bedenkenloser mit DDT, E605 etc. sprühten als heute und es trotzdem zu Insektenplagen kam. D.h. der Rückgang ja, der Sprung in der Insektendichte im Jahre 2007 lässt sich nicht durch Neonicotinoide erklären.

Die chemischen Strukturformeln

Glyphosat Nicotin Thiacloprid Acetamiprid
Hatnich Hatnich Hatnich Hatnich

Erklärung für Nichtchemiker: Die Buchstaben stehen für die verschiedenen Atome: C für Kohlenstoff, N für Stickstoff, O für Sauerstoff, H für Wasserstoff, P für Phosphor, Cl für Chlor und S für Schwefel.
Die Striche sind die Bindungen zwischen den Atomen. An den Ecken befinden sich Kohlenstoffatome. Sie werden selten eingezeichnet, um die Strukturformel nicht zu überladen. C hat 4 Bindungsarme, H, Cl einen, O und S zwei, N drei und P fünf. Kommt man an einem nicht eingezeichneten C-Atom an den Ecken nicht auf 4 Bindungsarme, dann befinden sich dort nicht eingezeichnete H-Atome.


Wie man anhand der Strukturformeln sehen kann, haben Glyphosat und Nicotin keine Halogenatome gebunden (Br, Cl, F). Die beiden Neonicotinoide rechts schon. Glyphosat und Nicotin sind daher "organisch", Thiacloprid und Acetamiprid sind halogenierte Kohlenwasserstoffe und damit giftiger und schwerer abbaubar. Wie ein Chemiker leicht sieht, ist Glyphosat relativ leicht abzubauen, da die drei OH-Gruppen nicht sehr stabil sind und schnell reagieren (also quasi wie Fett, das ranzig wird). Das verbindende Strukturmerkmal der Neonicotinoide ist der Umstand, dass sie alle einen Ring mit 5 C-Atomen und einem N-Atom haben ("Pyridin-Ring"). Wie man also auch sieht, gehört Glyphosat nicht zu den Neonicotinoiden, da ihm dieser Ring fehlt. Für Tiere und Insekten ist dieser Ring giftig, wenn ihr Nervensystem einen nicotinischen Acetylcholinrezeptor aufweist, genau darauf beruht ja auch die Wirkung beim Tabakrauchen, genau dafür erzeugt die Tabakpflanze das Molekül. Glyphosat wirkt auf Pflanzen, weil die Verbindung eine große Ähnlichkeit mit einer Andockstelle bei einem Pflanzenhormon hat (Phosphoenolpyruvat (PEP)). Man sieht, der Wirkmechanismus ist völlig verschieden. Würde Glyphosat Insekten schädigen, hätte man es 1971 als Insektizid patentiert. Die Bauern streuen das Totalherbizid im Frühling, um ihr Feld zu bereiten, alle Pflanzen sind dann kaputt (auch Nutzpflanzen), eben "total". Einen Monat später ist das Zeug weg, und der Bauer kann säen. Das Glyphosat ist dann soweit abgebaut, dass es zarten 1 cm Pflänzchen nichts mehr anhaben kann. Es ist mir schleierhaft, wie nun verschwundenes Glyphosat 6 Monate später in die Frucht der ausgewachsenen Pflanze gelangen und nun insektizid wirken soll.


Anmerkung: Neonicotinoide werden auch zum "Umweltschutz" für die "saubere" Energiewende eingesetzt. Sonne und Wind liefern unregelmäßig Energie und sind daher nicht grundlastfähig. Hatte man vor etlichen Jahren landwirtschaftliche Flächen sehr zur Freude von Vögeln und Insekten stillgelegt, um die Überproduktion von Lebensmitteln zu stoppen und um die Preise für Lebensmittel stabil zu halten, haben nun die grün gewandelten Regierungen diese Flächen als Nutzflächen für die "Bio-" Stromproduktion entdeckt. Und dort wachsen nun keine Blumenwiesen mehr sondern Mais-Monokulturen, weil der Mais energetisch die meiste Energie liefert. Dabei ist Mais eine tropische Pflanze und braucht daher viel Düngung und Pflanzenschutz. Und nun kommen der Genmais und die Neonicotinoide ins Spiel, damit die Grünen ihren Wind- und Sonnenstrom als grundlastfähig verkaufen können. D.h. die Energiewende verringert den Insekten den Lebensraum. Da Mais keinen Frost vertragen kann, sind die Anbauflächen mehrere Monate im Jahr Ödland. Das sorgt für erhöhte Bodenerosion.


Exkremente


Die Hygiene ist nicht nur für die Gesundheit der Menschen sehr wichtig sondern natürlich auch für die der Tiere. Und da gilt ganz einfach: Kot und Leichen gehören weggeschafft. Exkremente und Kadaver sind allerdings ideale Brutstätten für viele Insekten, weil diese fressen Bakterien und jene leben von den organischen Verbindungen darinnen. In der modernen Landwirtschaft gibt es aber keine klassischen Misthaufen mehr. Die Exkremente werden schnell beseitigt und die Gülle, die auf die Felder kommt, muss heute innerhalb von 4 Stunden untergepflügt werden. Und die meisten Kühe stehen heute im Stall und nicht mehr auf der Weide. Dieses trägt sicher ebenfalls zum Rückgang der Insekten bei.


Die Wirbelschleppen


Was bisher nicht beachtet wurde, weil man sie fast nie sehen kann, sind die Wirbelschleppen hinter den Propeller-Windmühlen.

Wie riesige Mixer verquirlen die Propeller-Windmühlen die erst laminare Windströmung. Eine gigantische Wirbelschleppe hinter den Mühlen ist die Folge. Besondere klimatische Bedingungen machten es einmal möglich, die Wirbelschleppen an den Propeller-Windmühlen des dänischen Windparks Horns Rev zu fotografieren. Die Luftfeuchtigkeit stand kurz vor dem Kondensieren in Bodennähe (Nebelbildung), die Druckunterschiede in der Wirbelschleppe brachten gerade den berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und machten dann die Wirbelschleppe für das menschliche Auge sichtbar.

Wirbelschleppen

Bild "sonstiges:Wirbelschleppen_Horns_Rev.jpg"
(Bildquelle: unbekannt, mehrfach im Internet zu finden)

Wie man auf dem Bild leicht sehen kann, hören die Wirbelschleppen nicht ein paar hundert Meter hinter dem Propeller auf, vielmehr legen sie sich kilometerlang V-förmig über das Land. Ist eine laminare Strömung erst einmal in den turbulenten Modus gekippt, ist es nur unter Laborbedingungen möglich mit großem Aufwand, die Strömung wieder zu bändigen, weil die Luftreibung so gering ist (im dickflüssigen Honig ist es unmöglich, eine Turbulenz zu erzeugen). Wirbel in Wirbelschleppen sind selbstähnlich. D.h. macht man ein Bild von ihnen und anschließend von einem kleinen Bereich daraus in Vergrößerung, dann sind die Wirbel auf beiden Bildern ähnlich. Für Wirbel bedeutet das, dass in einem Wirbel von 10m Durchmesser Wirbel von 1mm Durchmesser existieren.
Und in diesen Wirbelschleppen ist es für Fluginsekten unmöglich zu fliegen, um Witterung aufzunehmen.

Ich habe das in zwei Schaubildern dargestellt.

Laminare Strömung
Bild "sonstiges:Duft1.jpg"
Duftquelle, Duftfahne, Käfer und Flugbahn in einer laminaren Strömung


Turbulente Strömung
Bild "sonstiges:Duft2.jpg"
Duftquelle, Duftfahne, Käfer und Flugbahn in einer turbulenten Strömung

Bei X befindet sich eine Futterquelle oder ein paarungsbereites Weibchen. Die Quelle sendet eine Duftfahne aus. Der Käfer hat nun die Aufgabe, die Duftfahne mit seinen Antennen zu finden und wenn er die Duftfahne gefunden hat, ihr zu ihrem Ursprung zu folgen.

In der laminaren Windströmung ist das kein Problem. Der Käfer durchfliegt die Luft bei schwachem Wind mit seinen beiden Haupt-Antennen. Hat er die für ihn wichtige Duftfahne gefunden, da reicht schon ein einziges Duftmolekül, ändert er sofort seinen Kurs, er muss nun einfach nur den neuen Kurs halten und darf dabei die Spur natürlich nicht verlieren. Die Richtung findet er leicht heraus, indem seine Antennen zylindrisch sind, Fächer haben und er die Geruchsintensität an beiden Antennen vergleichen kann.

Bild "sonstiges:Antenne_REM.jpg"
Antenne des Tagpfauenauges als Elektronenmikroskopie

In der turbulenten Strömung ist das aber unmöglich. Die Luft zum Fliegen ist verwirbelt. Das macht das Fliegen für den Käfer viel anstrengender. Seine Such-Flugbahn macht Zick-Zack. Dann wird die Duftspur wesentlich schneller verdünnt und geht mal rauf und mal runter. Und das auch noch zeitlich variabel. Der Käfer findet sie erst gar nicht. Hat er sie dennoch gefunden, kann er den Kurs nicht halten und dabei noch die Duftspur verfolgen. Das ist zu viel für den Käfer. Nach dem hundertsten erfolglosen Versuch stirbt er an Erschöpfung.
Und um die Wirbel durch natürliche Hindernisse wie Bäume oder Hügel in Bodennähe zu vermeiden, fliegt er gerade für den Transit in 100m Höhe.

(Inwieweit der Infraschall auf die Insekten einwirkt, kann ich hier nicht beurteilen. Klar ist, dass verwirbelter Wind anders als laminarer Infraschall produziert. Je kleiner der Vogel, umso höher ist die Schlagfrequenz der Flügel, d.h. kleine Insekten werden hohe Frequenzen benutzen, wenn sie sich den Schall nutzbar machen.)


30.000 Wirbelschleppen der 30.000 Propeller-Windmühlen in Deutschland überziehen das Land.

Ich sehe hierin die wahre Ursache für das Insektensterben.

Mit den Insekten sterben auch die Singvögel und Amphibien, für die die Insekten die Nahrungsgrundlage darstellen. Welche Folgen das Kippen des Gleichgewichtes in der Natur haben wird, werden die Deutschen und ihre Nachbarn dann in ein paar Jahren merken.

Natürlich werde ich von den "Umweltschützern" in Deutschland gemieden und wo das nicht geht, angepöbelt. Ich bin dann Atommüll Produzent (und nicht die "Anthroposophen" von der Firma Siemens), würde die Fidschi-Inseln fluten (mit meinem Fahrrad) und die Lebensmittel schwangerer Frauen mit Gentechnik und Herbiziden vergiften wollen mit meinem "Schwachsinn". Sie haben eben keine Gegenargumente. Wer Hunger hat aber kein Geld, sollte auf keinen Fall bei den "Anthroposophen" anklopfen, denn das kostet nur wertvolle Zeit und bringt nur unnütze Belehrungen z.B. über "die Wesenheit der Konsumfähigmachung der Banane und die Verdummung durch die Kartoffel", aber nichts zu essen.
Sie wollen eben partout nicht zugeben, dass ihre "saubere" Energiewende doch dreckiger sein könnte, als ihre teure Propaganda verspricht und weiter ihre "Umweltboni" einkassieren, auch weil das geistig bequemer ist und keinen Cent kostet. Wer nicht (für die Christen) arbeitet, soll (laut Christen) auch nicht essen. Welche Tätigkeit als Arbeit gilt und welche nicht, definieren die Eliten. Und deshalb haben die 150.000 Beschäftigten in der Propeller-Industrie in Deutschland Angst um ihre Arbeitsplätze. Diese Angst ist dann das Futter für die Lobbyisten. Weise und nachhaltig ist das nicht.



Beispiel: Distelfalter


Wanderfalter wie der Distelfalter leben ca. ein Jahr und bringen es locker auf eine Reiselänge von 2.000km. Wenn da heute alle 5km eine Propeller-Windmühle steht, dann muss sich ein Wanderfalter heute durch 400 Wirbelschleppen kämpfen. Er kann da gleich einpacken, dank den Umweltschützern von den Grünen mit ihrer nur "sauberen" Energie.

Bild "sonstiges:W_Schleppen.jpg"
Flugroute Insekt von A nach B

Deutschland liegt seit 10 Jahren unter einer dichten Decke von Wirbelschleppen. Will ein Insekt von A nach B fliegen, so muss es heute durch die turbulenten Strömungen hindurch, das kostet wie unter "Mathematisches" (s.u.) anhand von Kugeln gezeigt, in einer turbulenten Strömung abhängig von der Größe viel mehr Energie. Es gilt, dass je kleiner ein Lebewesen ist, umso schwerer fällt es ihm, in einer turbulenten Strömung voran zu kommen. Das Fluginsekt fliegt die weiß eingezeichnete Route, und die ist länger.

Der Distelfalter

Bild "sonstiges:Distelfalter.jpg"
Der Distelfalter links und rechts seine Haupt-Flugrouten von Afrika aus im Frühling
(Bildquelle: Wikipedia)

Wie man herausgefunden hat, überwintern nicht nur Zugvögel in Afrika sondern auch einige Schmetterlingsarten. Dazu gehört auch der Distelfalter. Im Frühling zieht es ihn dann in den Norden. Verschiedene Kolonien benutzen verschiedene Routen. Wie man auf dem Bild sehen kann, zieht es die Falter entlang den Küsten, wo viel Seewind von der Seite zur Route herrscht. Und genau dort drehen sich heute besonders viele Propeller-Windmühlen.

Mit Roggen oder Kartoffeln kann der Distelfalter nichts anfangen. Er hat sich auf Disteln spezialisiert und diese auf ihn. Und deshalb ist es ihm egal, ob da unter ihm Glyphosat-Genmais angebaut wird oder Raps, solange eben Disteln mit seinen Antennen zu finden sind.

Wollte früher eine Kolonie von 1.000 Distelfaltern im Winter 1.000km nach Süden fliegen, starben auf der Strecke 100 an Erschöpfung, 200 wurden von Vögeln gefressen. Heute kostet der Flug den Insekten viel mehr Energie und Zeit, daher sterben heute 700 von ihnen an Erschöpfung, 100 durch Propeller-Schlag und 50 werden gefressen (da heute weniger Vögel da sind). Das ist zu viel. Die Tierart stirbt aus. (Die Zahlen in dem Beispiel sind nur als Größenordnung zu verstehen.)


Standorte


Standorte Propeller-Windmühlen Deutschland 2011

Bild "sonstiges:Windkraftanlagen_D.gif"
(Bildquelle: Wikipedia)

Auf dem obigen Bild sind die Windmühlen und Windparks in Deutschland von 2011 eingezeichnet. Wie man sieht, stehen im Norden mehr Windmühlen als im Süden. Jetzt hat man aber auch in der Schweiz das Insektensterben beobachtet und in der Schweiz stehen bisher kaum Propeller-Windmühlen. Das spricht auf dem ersten Blick gegen die Theorie mit den Wirbelschleppen. Aber: weil Insekten so klein sind, fliegen sie viel leichter als Vögel, die Sinkgeschwindigkeit in Luft oder Wasser ist abhängig vom Durchmesser eines Körpers. Und so bringt es z.B. ein Monarchfalter auf eine Flugstrecke von 4000km im Leben. Zur Navigation nutzt er das Erdmagnetfeld. Der Luftwiderstand ist gering und die Insekten lassen sich beim Fliegen eben auch vom laminaren Wind tragen und das kostet sie kaum Energie. Der Marienkäfer, der früher auf dem Gartentisch einer Familie in München landete, konnte vorher in Göteborg Blattläuse vertilgt haben. Unwahrscheinlich zwar, aber nicht unmöglich.

Kolibris sind Vögel, die sich den Insektenflug abgeschaut und für sich selber nutzbar gemacht haben. Das ging aber nur, weil sie sich kleiner gemacht haben. Und so wiegt ein Rubinkehlkolibri ca. 3g und bewältigt ohne Probleme eine Flugstrecke von 2000km nonstop. Sie fliegen von Mittelamerika nach Alaska, weil sie dort im Sommer ihre Brutgebiete haben.


Mathematisches


Die Oberfläche einer Kugel ist: F = 4*π*r².

Das Volumen einer Kugel ist: V = 4/3*π*r³.

D.h. bei einer Kugel gehen die Oberfläche quadratisch und das Volumen kubisch mit dem Radius.
Für das Verhältnis zwischen Oberfläche und Volumen ergibt sich also:

n = F/V = 3/r

Und das ist eine Hyperbel.

Bild "sonstiges:ober.png"
grün: Parabel  -  blau: kubisch  -  cyan: Hyperbel

Das bedeutet, dass je kleiner ein Körper wird, desto größer wird relativ die Oberfläche. Ein Atom besteht faktisch nur noch aus Oberfläche und nicht mehr aus Kern.
Das ist wichtig für kleine Lebewesen.
Eine Kugel aus 1kg Aluminium ist zwar größer als eine 1kg schwere Eisenkugel, sie fallen aber beide in Luft gleich schnell zu Boden, weil sie relativ groß sind, ist die Luftreibung vernachlässigbar. Bis beide Kugeln ihre Grenzgeschwindigkeit wegen der Luftreibung erreicht haben, sind sie schon längst aufgeschlagen. Nimmt man jedoch zwei Kugeln mit einer Masse von 0,001g, dann sieht die Situation ganz anders aus. Dann fällt die Aluminiumkugel schneller als die Eisenkugel, denn sie hat einen größeren Radius und damit weniger Oberfläche zu Volumen. Die Mini-Eisenkugel sinkt langsamer. Das kennt man vom Feinstaub, der sich ebenfalls langsamer legt. Durch die unterschiedliche Sedimentationsgeschwindigkeit lassen sich Partikel vom gleichen Material nach ihrer Größe sortieren.

Für Insekten bedeutet das, je kleiner ein Insekt ist, umso langsamer fällt es. D.h. Mini-Insekten wie Fruchtfliegen oder Mücken fliegen eigentlich nicht, wie wir das von Vögeln kennen, sondern sie schwimmen in der Luft.


Zum Luftwiderstand
Es gibt laminare und turbulente Strömungen von Gasen und Fluiden. Bei einer laminaren Strömung gleiten Schichten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aneinander vorbei, ohne sich zu mischen. Bei einer turbulenten Strömung durchmischen sie sich, es bilden sich Wirbel.

Die Physiker haben die Unterschiede untersucht, und festgestellt, dass der Widerstand in einer laminaren Strömung proportional mit der Geschwindigkeit (Stokessche Reibung) und in einer turbulenten Strömung proportional mit der Geschwindigkeit zum Quadrat geht (Newtonsche Reibung). Will man einen Körper in einer laminaren Strömung mit doppelter Geschwindigkeit bewegen, dann verdoppelt sich der Luftwiderstand ebenfalls. In einer turbulenten Strömung allerdings geht das zum Quadrat, d.h. der Luftwiderstand vervierfacht sich.


Bild "sonstiges:Geschw.png"
in einer turbulenten Strömung steigt der Widerstand quadratisch

Für fliegende Lebenwesen bedeutet das, dass sie in einer turbulenten Strömung nur sehr langsam voran kommen. Wollen sie schnell weg, dann steigt der Energieverbrauch dafür in einer turbulenten Strömung viel schneller.


Zur Sinkgeschwindigkeit
Wird ein Körper in Luft losgelassen, dann wird er beschleunigt. Mit der Geschwindigkeit steigt jedoch auch der Luftwiderstand. Schließlich gibt es eine Geschwindigkeit, wo sich beide Kräfte aufheben und der Körper sinkt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Das ist die sog. Sedimentationsgeschwindigkeit. Und auch hier hängt der Wert nicht nur vom Körper selbst sondern auch von dem äußeren Medium ab. Und auch hier ist es ein Unterschied, ob sich hinter dem Körper Wirbel bilden und ob die Luft schon Wirbel hat.

Sind keine Wirbel vorhanden, dann geht die Sinkgeschwindigkeit quadratisch, ist die Luft turbulent, dann geht sie mit der Wurzel zum Durchmesser des Körpers.

Bild "sonstiges:Sinkgeschw.png"

Für kleine Flugtiere ist das ein größerer Unterschied als für große. Je kleiner ein Insekt ist, umso schwerer ist es in turbulenter Strömung: ein Hühne im Whirlpool hat aufblasbare Schwimmhilfen an den Armen, ein Kleinkind Bleiplatten.
Für Insekten bedeutet das: ein kleiner Käfer, der vom Boden aus in 10m Höhe aufsteigen will, muss relativ zu seiner Körpermasse viel mehr Energie aufwenden als ein Adler, wenn die Luft turbulent geworden ist. Das ist jetzt rein physikalisch/mathematisch von Kugeln auf Insekten übertragen. Probleme durch eine zu früh abreißende Strömung an den Insektenflügeln, Ortung mit den Antennen und Navigation in Wirbeln, sind hier nicht physikalisch behandelt, da sie viel zu kompliziert sind.

Aus dem oben gesagten folgt, was auch anschaulich klar ist: verwirbelte Luftströmungen sind Gift für Insekten.


Reynolds-Zahl
In der Strömungslehre taucht immer wieder die Reynolds-Zahl nach dem Physiker Osborne Reynolds auf. Sie ist ein Maß dafür, wann eine Strömung um einen Körper hinter diesem in einen turbulenten Modus kippt oder nicht. Die Reynolds-Zahl ist abhängig von der Fließgeschwindigkeit, der Dichte des fließenden Mediums, der dynamischen Viskosität und der charakteristischen Länge. Sie ist definiert als:

Re = ρ*v*d / η
mit:
ρ = Dichte
v = Fließgeschwindigkeit
d = charakteristische Länge
η = dynamische Viskosität

Anschaulich ist das einfach das Verhältnis von der Fließenergie der Strömung zu der Reibungsenergie an der Oberfläche eines Körpers. Die charakteristische Länge ist die Oberfläche des Körpers in der Strömung. Sie ist deshalb "charakteristisch", weil sie mathematisch nicht exakt bestimmbar ist, wenn sie z.B. rauh ist, also nur ein "Pi mal Daumen" Wert. Strömungen in verschiedenen Medien mit verschieden großen Körpern lassen sich vergleichen, wenn die Reynolds-Zahl gleich ist. Das nützt man in Windkanälen aus. Weil d im Modell viel kleiner ist, muss die Strömungsgeschwindigkeit v hoch sein.
Ist die Reynoldszahl klein, ist das Medium sehr zäh und es bilden sich keine Turbulenzen, z.B. hat Honig eine Reynoldszahl von ungefähr 3, da die dynamische Viskosität η sehr groß ist. In Honig bilden sich keine Wirbel, es sei denn, man taucht einen Planeten mit hoher Geschwindigkeit in ein Riesen-Glas Honig.

Kármánsche Wirbelstraße

Strömungen
Bild "sonstiges:Karman.jpg"
links: Kármánsche Wirbelstraße - Mitte: Flugzeug-Profil - rechts: Kerzen-Turbulenz
(Bildquelle: Wikipedia)

Trifft eine laminare Strömung auf ein Hindernis, zerteilt sie sich, ein Teil umströmt das Hindernis auf der einen Seite, der andere Teil auf der anderen. Hinter dem Hindernis treffen beide Teilströmungen aufeinander und vereinigen sich wieder. Ist die Strömung langsam, das Medium zäh und das Hindernis stromlinienförmig, dann bilden sich hinter einem Zylinder keine Wirbel. Erhöht man die Geschwindigkeit über einen kritischen Wert, dann bildet sich ein Wirbelbereich. Gibt sich der Experimentator etwas Mühe wie bei dem Foto oben links, bildet sich erst rechts ein Wirbel, der sich nach einer Zeit ablöst. Dann bildet sich links einer, bis der sich ablöst und so weiter. Es entsteht eine Kármánsche Wirbelstraße. Ist der Zylinder sehr lang gestreckt, dann sind die Wirbel alle in der gleichen Richtung ausgerichtet, d.h. die Wirbelachse zeigt in die gleiche Richtung (hier: zum Fotografen). Wirbelstraßen sind, wie der Name schon sagt, zweidimensional. Die Wirbel driften auseinander und es ergibt sich eine Keil- bzw. "V"-Form.

Rechts ist die Turbulenz über einer Kerze fotografiert. Hier ist eine punktförmige Kerzenflamme die Ursache. Und deshalb ist die Turbulenz nun nicht mehr wie ein Reißverschluss abwechselnd, sondern viel chaotischer und trichterförmig.

In der Mitte ist ein Flugzeug-Profil gezeigt, dass zu schräg von einer laminaren Strömung angeströmt wird. Die Strömung kann dem Profil nicht mehr folgen und unter dem Profil bildet sich eine Turbulenz. Wenn das bei einem Flugzeug passiert, stürzt die Maschine ab, wenn es dem Piloten nicht gelingt, wieder eine glatte Strömung unter das Profil zu bekommen. Der Pilot kann das Flugzeug nur dann wieder fangen, wenn die ankommende Luftströmung laminar ist. Sind da noch Wirbelschleppen von einem anderen Flugzeug in der Luft, die man nicht sehen kann, geht das nicht. Und je kleiner das Flugzeug ist, umso schwerer ist das Fangen, da kleine Flugzeuge viel stärker durchgerüttelt werden. Am hinteren Ende des Profil hat sich eine Kármánsche-Wirbelstraße gebildet, da das Profil lang genug ist, haben die Achsen dieser Wirbel alle die gleiche Ausrichtung zum Betrachter hin.
Und für kleine Fluginsekten gelten die gleichen physikalischen Gesetze.

Der Wirbelbereich hinter einer Propeller-Windkraftanlage ist wie über der Kerze keine Kármánsche-Wirbelstraße. An jeder Spitze der meist drei Propeller-Profile bilden sich Wirbelschleppen wie bei Flugzeug-Profilen, die sich hinter dem Propeller erst trichterförmig um die Drehachse des Propellers schrauben. Die Luftströmung außerhalb des Trichter-Kegels reißt die Wirbelschleppen der Profilspitzen mit und es bildet sich ein mega-chaotischer Strömungsbereich hinter dem Propeller, wie ihn noch vor 15 Jahren kein Fluginsekt je zu spüren bekam.

Die Käfer fragen sich zu Recht, was ist los mit unserem Luftraum?


Wie lang ist eine Wirbelschleppe?
Das ist eine gute Frage. Unendlich! Die Luftwirbel der Kármánschen-Wirbelstraße werden von der anströmenden Luft mitgerissen und drehen sich weiter. Wegen der inneren Reibung (dynamische Viskosität) verlieren sie dabei stetig Energie und werden immer langsamer aber mathematisch wie die Hyperbel nie null. Das ist wie bei der Radioaktivität, wo man deswegen eine Halbwertszeit definiert. Weil die Zähigkeit der Luft sehr gering ist, dauert das sehr lange. Dann "verführen" die Wirbel der turbulenten Strömung die Luftmoleküle der laminaren Strömung, die am Propeller vorbei fließt, ebenfalls zu wirbeln. D.h. die Wirbelschleppe ist eigentlich unendlich lang. Das widerspricht aber der Anschauung, denn Wirbelschleppen gab es ja auch schon vor den Propellern und dann wäre ja überall der Wind turbulent auf der Erde. Nun, das ist der Wind ja auch. Wie entsteht Wind? Durch die Erwärmung von Luftmassen durch die Sonne, die dann aufsteigen. Der Wind legt sich aber auch wieder, egal ob er laminar oder turbulent ist, durch die Reibung mit der Erdoberfläche. Schaut man sich die Satellitenfotos bei der Wettervorhersage an, sieht man keine laminare Strömungen sondern Hoch- und Tiefdruckgebiete mit Luftwirbeln. D.h. die laminare Strömung ist ein Ideal, alle realen Strömungen sind mehr oder weniger turbulent.
Eins ist klar: die Flugverbotszone für Insekten hört nicht 100 Meter hinter dem Propeller auf.
Die Uni Tübingen hat einen Versuch dazu gestartet an einem Offshore Windpark und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wirbelschleppe hinter einem Windpark bis zu 70km lang ist.
https://www.uni-tuebingen.de/newsfullview-landingpage/article/windparks-erzeugen-lange-wirbelschleppen.html.
Die Wirbelschleppe ist natürlich auch abhängig von der Windgeschwindigkeit, der Bodenbeschaffenheit und der Höhe der Windkraftanlagen. D.h. eine einzelne 100m hohe Propeller-Windkraftanlage an Land erzeugt bei Wind über 6m/s eine Wirbelschleppe von 20 bis 30km Länge.


Was man heute noch braucht: den Turbulenz-Grad einer Strömung
Die laminare Strömung ist ein Ideal, dass es in der freien Natur nicht gibt. Die Meteorologen bestimmen Temperatur, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck. Was heute noch zu bestimmen ist, ist die Qualität der Strömung, d.h. wie laminar bzw. turbulent der Wind ist. D.h. man muss ein Maß haben, wie oft und wie stark sich die Windrichtung horizontal und vertikal und der Winddruck pro Stunde ändert. Die Reynoldszahl ist da ungeeignet, weil sie eine ankommende laminare Strömung voraussetzt und die interessiert hier nicht. Wirbelschleppen sind chaotisch also selbstähnlich und da ist eine charakteristische Länge unerheblich, also muss man für den Grad der Verwirbelung einen Ljapunov-Exponenten bestimmen. Eine Luft ist dann weniger wirbelverschmutzt, wenn der Ljapunov-Exponent klein ist. Das ist aber komplizierte Mathematik. Man bräuchte dazu die Flugbahn eines typischen Staubteilchens. Einfacher ist es, die Windrichtung an verschiedenen Punkten zu bestimmen und zu gucken, wie stark sie divergiert. Ist sie überall gleich, d.h. alle Vektoren zeigen in die Richtung des gemittelten Richtungsvektor, liegt eine laminare Strömung vor mit Turbulenz-Grad 0%, geht sie in alle Richtungen gleich oft, liegt 100% Turbulenz vor. Bei sechs Test-Punkten zeigen dann die Richtungsvektoren auf die Ecken eines Würfels. Es gibt 2-dimensionale Wirbel (Kármánsche Wirbelstraße) und 3-dimensionale (Propeller-Wirbelschleppe). Man muss also die Länge des Kreisbogen von zwei Richtungsvekoren und die Dreiecksfläche von drei Richtungsvektoren auf einer Kugeloberfläche berechnen. Das ergibt dann zwei Turbulenzgrade: 2D und 3D.
Die Windgeschwindigkeit ist egal, da eine laminare Strömung ebenfalls unterschiedliche Geschwindigkeit haben kann.

Hausdorff-Dimension als Turbulenzgrad
Etwas einfacher ist es, als Turbulenzgrad die Hausdorff-Dimension empirisch zu bestimmen.

Hausdorff-Dimension einer fraktalen Kurve
Bild "sonstiges:Gitter_Hausdorff.png"

Die rote Gerade in der Grafik oben hat die Dimension 1, das blaue Gitter als Ebene die Dimension 2. Die Dimension der Kurve des Luftdrucks in Abhängigkeit von der Zeit liegt irgendwo dazwischen. Bei der Hausdorff-Dimension legt man ein Gitter auf die zu untersuchende Kurve und zählt ganz einfach die Kästchen, durch die die Kurve geht. Man guckt nun, wo der Wert zwischen den beiden Werten liegt. Je feiner die Gitter-Einteilung ist, umso genauer wird die Hausdorff-Dimension.

Im obigen Bild geht die rote Gerade mit der Dimension 1 durch 36 Kästchen. Die fraktale Kurve geht durch 57 Kästchen. Die Hausdorff-Dimension ist hier:

D = log(57)/log(36) = 1,128

Für den empirisch bestimmten Turbulenzgrad nach der Hausdorff-Methode muss man also vorher ein Gitter eichen in welchen Zeit- und Druckintervallen man zählen will. Sollte sich die Luftdruckänderung in einer turbulenten Strömung messtechnisch als zu klein erweisen, muss man die Änderung der Windrichtung nehmen.


Strudel


Was die Wirbel für die Luft sind, sind die Strudel für die Wasseroberfläche. Und in Wasser-Strudeln sind schon viele, auch gute Schwimmer ertrunken und Boote gekentert. Die muss man meiden, wenn man kann. Im Bodensee schwimmen Algen, Bakterien und Fische. Wenn nun die Regierung Propeller auf den Seegrund stellt, die über die Strömungsenergie des Rheins den See verwirbeln, dann ist es nur klar, dass das Auswirkungen auf die in ihm lebenden Tiere und Pflanzen hat, die je größer sind, je größer und mehr die Propeller sind. Und es ist auch klar, dass sich zuerst die meisten Fischpopulationen im neuen Whirlpool verringern werden. Anschließend wird sich irgendein neues Gleichgewicht einstellen, mit oder ohne Fische. Und im Luftraum genauso. Kleine Lebewesen schwimmen eher in Luft, als dass sie fliegen (s.o.).

Strudel
Bild "sonstiges:Strudel.jpg"
Der Naruto-Strudel in Japan (Bildquelle: Wikipedia)

Auch hier gilt wieder: großen Booten machen Strudel nichts aus. Je kleiner aber ein Boot ist, umso gefährlicher sind Strudel. Enten-Küken können noch nicht fliegen. Für sie sind Strudel daher eine tödliche Gefahr. Der Lebensraum von Enten ist die Wasseroberfläche. Es ist klar, dass je mehr Strudel auf einem Ententeich sich befinden, warum auch immer, umso weniger Küken wird es geben. Wer dieses Analogon nicht versteht, der will es nicht verstehen. Der hat dann wirtschaftliche Interessen wie BUND, NABU, Greenpeace, die Grünen, Siemens, Anthroposophen, ÖkofeministInnen es nicht zu verstehen, was jede Entenmutter begreift. Es ist dann Zeitverschwendung, ihnen mit Informationen hinterher zu laufen.
Anzumerken ist noch, dass die "anthroposophische" Firma Naturstrom, die den "Biostrom" verkauft, von Funktionären der NABU und BUND zusammen gegründet wurde und Greenpeace passend zu ihrer Forderung nach Elektroautos den passenden "sauberen" Greenpeace-Strom gleich mitliefert und um sich nicht selbst zu loben, begründen die Funktionäre des BUND ihre Aktionen mit den "Expertenmeinungen" von der NABU und umgekehrt diese mit den "Fachleuten" vom BUND. Dann versteht sich von selbst, warum die Natur-profit-schützer von BUND, NABU, Greenpeace, den Grünen, im Bioladen allein schon den Vogel- und Insektenschlag durch die Propeller-Windmühlen herunterspielen und auf LED-Lampen, Hauskatzen und Fensterglas zeigen. In den West-Medien werden dann zum Thema Insektensterben die Bio-Profit-Experten von BUND und NABU interviewt.


Royal Society


Last but not least: eine Computersimulation der britischen Royal Society unter http://rsta.royalsocietypublishing.org/content/371/1985/20120421.

Bild "sonstiges:Wirbelschleppe_Royal_Society.jpg"

Die Simulation ist nicht für Luft sondern für Wasser gemacht, denn man überlegt, Unterwasser-Propeller zu bauen, die die Energie der Meeresströmung anzapfen und dazu will man den optimalen Abstand herausfinden. Rote Bereiche sind Orte mit vielen Wirbeln. Die Simulation zeigt deutlich die erst spiralige Verwirbelung, die dann ins unkalkulierbare kippt. Die kritische Reynoldszahl gibt an, wann bei welchem Medium eine Strömung von laminar nach turbulent umkippt. Will man in Windkanälen kleine Modelle testen, muss die Geschwindigkeit höher sein. Bei einem dünnflüssigen Medium wie Luft ist die Wirbelschleppe länger.


Was zu tun ist


Zuerst einmal müssen die Menschen informiert werden, dass die Propeller-Windmühlen mit ihren Wirbelschleppen für das Insektensterben und damit für das Aussterben ganzer Tierarten hauptverantwortlich sind. Darauf zu warten, bis die "Biologen" und Bio-Kapitalismus-Experten von Greenpeace, BUND & Co. für die Insekten und nicht für die "Öko-" oder "GLS-" Bank die Regierung auffordern werden, den Propeller-Ausbau zu stoppen, ist Zeitverschwendung, denn das wird nie passieren, da sie es gewohnt sind, mit dem Bio-Finger nur auf andere zu zeigen und gar nicht umdenken können, weil sie die Unfähigkeit des Umdenkens nur bei anderen finden und gefunden haben.
Der weitere Ausbau der Propeller-Windenergie muss sofort gestoppt werden. Er ist auch wirtschaflich schwachsinnig, solange nicht genug Speicher vorhanden sind. Und jetzt bloß keinen neuen Speicher-Bau-Wahn! Die Massenmedien, die bisher sich dadurch hervortaten, dass sie die Windkraft und die jeweilige Regierung bejubelt haben, werden sich nicht plötzlich um 180° drehen. Je länger man aber wartet, umso mehr Arten werden unwiederbringlich verschwinden. Man muss selber aktiv werden, indem man z.B. Aufkleber druckt mit Sprüchen wie: "Wirbelschleppen? Nein Danke!" und diese verteilt oder das Bild in E-Mails versendet. Dem Sauber-Image der Propeller-Propaganda muss schonungslos die Wahrheit gegenüber gestellt werden.
Die Propeller-Lobby wird auf ihre Verträge pochen und sich weigern, die Propeller abzuschalten. Es ist also davon auszugehen, dass man bei BUND, NABU, Greenpeace, "Klimaretter"-UNO, den Grünen auch weiterhin keinen kausalen Zusammenhang zwischen Energiewende und Insektensterben sehen will und auf die Glyphosat-Verbot-Karte und auf ein paar Blumenwiesen setzt, die Grünen sind so drauf. Also muss man politische Parteien unterstützen, die eine Wende der Energiewende wollen. Dem Argument, ja dann brauchen wir aber doch mehr Stein- und Braunkohle, muss mit Energie-Sparen entgegnet werden, ein Tempolimit z.B. ist völlig kostenlos, spart Energie, rettet Menschenleben und sorgt für weniger Staus und Stress auf den Straßen. Die Abschaltung einiger Kohlekraftwerke ergibt weniger Strom, damit kann "die Wirtschaft" auch weniger arbeiten. Autos können dann zwar nicht Jahr für Jahr größer werden und die Innenstädte verstopfen, Kartoffeln werden dadurch aber nicht weniger. Die Abschaltung senkt zwar dadurch die Profite der Eliten, es gibt aber dann auch weniger Nachtstrom und damit weniger die Notwendigkeit zum 3-Schicht-"Dienst". Diese schlechte Arbeit will keiner haben, also erdachten sich die Eliten die "Leiharbeit". Die Abschaltung einiger Kraftwerke schadet also dem Profit-Wachstum der Eliten und nutzt dem Wohl der Menschen. Hier geht die Diskussion aber in den arbeitsethischen Bereich.
Bei Schwachwind drehen sich die Propeller meist nur zum Vergnügen des Besitzers, da die Energie im Wind mit Geschwindigkeit hoch drei geht. Aber gerade bei Schwachwind machen sich die Insekten auf und suchen Geruchsspuren. D.h. bei Windgeschwindigkeiten unter 4m/s dürfen sich keine Propeller mehr drehen und zum Selbstzweck die Luft verwirbeln.
Das muss die erste Maßnahme sein.

Ein anderer Punkt ist ein Bewusstseinswandel. Die mosaischen Monotheisten haben in ihren als heilig verehrten Schriften stehen, dass sie sich "die Welt Untertan" machen sollen. Das führt dann dazu, dass sie jedem Fleckchen Boden ein Maximum an Ertrag abwringen müssen. Das ist oft nicht nachhaltig. Boden, der von seinen Eigentümern nicht auf maximalen Ertrag bewirtschaftet wird, erklären mosaische Monotheisten als herrenlos. Und also brennt der Amazonas Regenwald. Die Menschen produzieren momentan genug Lebensmittel für alle. D.h. man muss nicht den Urwald abholzen, um noch mehr Rindfleisch und um Palmöl für Autos herzustellen. Die Deutschen haben eine auf Hochleistung getrimmte Landwirtschaft. Das geht nur, weil sie sehr viel Düngung und Pflanzenschutzmittel verbrauchen, die aus fossilen Energieträgern hergestellt werden. Sie wissen mit ihren Überschüssen nicht wohin und verfüttern sie an hochgezüchtete Turbo-Tiere. Viel Fleisch zu essen ist ungesund. Trotzdem produzieren die Deutschen viel zu viel Schweinefleisch. Das dicht besiedelte Industrieland Deutschland exportiert daher am meisten Schweinefleisch in der EU. Das freut die deutschen Eliten. Da in den Massen-Tierfabriken niemand arbeiten möchte, braucht man dann ausländische Billigarbeiter als Humankapital. Ein Wahnwitz.

Ich habe immer gesagt, dass meine neuen Windmühlen weniger Ressourcen verbrauchen und durch Schlag keine Vögel, Fledermäuse und Insekten töten, die Eliten schreien zwar immer nach "Innovationen", ich bin aber nie erhört worden. Wenn man die neuen Windmühlen irgendwann doch einmal bauen sollte irgendwo in der Tundra, wo sie kaum stören, muss man vorher auch gucken, wie stark sie die Luft verwirbeln. Wie oben unter "Mathematisches" schon beschrieben, braucht man einen neuen Turbulenz-Grad und Meßgeräte. Meßgeräte kosten Geld, genauso wie unterirdische Bahnhöfe in Stuttgart. Aber wenn man den Propeller-Ausbau stoppt, dann steht die EEG Umlage voll zur Verfügung. Selbst ein Tausendstel davon würde reichen, ein paar Meßgeräte zu konstruieren. Ansonsten gibt es auch noch andere Länder ohne Euro, wenn das Geld der EEG-Umlage nur den "Anthroposophen" für Propeller zustehen sollte, weil die sie sich ausgedacht haben.